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Tanith

Berlin [DE]
Tanith

Biography


DJ Anfänge im Jugenclub Alzey, jeden Freitag gabs Punk von Tanith & Kollegen, was nicht unbedingt im Interesse der Veranstalter-Hippies lag.

1984 Umzug nach Wiesbaden, dort Dienstags Industrial-Nacht Exzess.
1987 Nach 3 Jahren Wiesbaden Umzug nach Berlin.
1988 als Gast auf den ersten Acidhouse-Parties im Berliner Tempodrom oder in der Turbine (Dr. Mottes erster Stammladen) dann das Berlin-Debut im alten UFO (veranstaltet von den Machern der späteren Kultclubs Planet und Tresor) in der Köpenicker Straße.
1989 Tanith macht “Cyberspace”, seine erste eigene Nacht, im UFO in Schöneberg.im gleichen Jahr dejayed er auf den Tekknozid- Parties, veranstaltet von XDP Wolle Neugebauer.
1990 Tanith betätigt sich als Journalist für Frontpage und führt das erste europäische Interview mit Underground Resistance, neben endlos vielen Plattenrezensionen, die sogar von Größen des Genres ob ihrer Sprachgewalt und des neuen Duktus Beachtung finden.
1991 Wechsel vom UFO zum Tresor. Hardcore Tanith avanciert zum “Härtesten DJ der Welt”, andere nennen ihn “Herrn der fiesen Töne”.
Tanith ist einer der ersten DJs auf der Mayday, ausserdem legt er im Walfisch auf.
Gründet mit Jürgen Laarmann eins der ersten Berliner Technolabels “Bash”, das den typisch Berliner Technosound der Stunde gewidmet ist. Zusammenarbeiten it Mijk van Dijk entstehen.
1992 “Breakcore” ist der Titel von Taniths Breakbeat-Nacht im Gymnastik. In England spielt er als erster deutscher DJ auf dem ersten Universe Rave und bringt damit Hardcore nach UK. Daraufhin “DJ of the Month” im “ID Magazin” und “Face”.
1993 Tanith eröffnet das EXIT, das definitive Afterhour Standards setzt.
1994 Walfisch zu, EXIT zu, Tanith ist Mitberünder des Vereinsheims, außerdem wechselt er von Dubmission exclusiv zu Timing. Aufsehen erregt sein Loveparade Truck, der aus einem alten Sowjetpanzer besteht.
1995 Rave and Cruise, auf dem Tanith in einem Viva Interview andeutet,daß er nicht mehr weiter Mayday Dj sein würde. Seit dem Winter spielt er mit Ellen Allien Sonntags im Tresor zur Entspannung auf
1996 Tanith propagiert einen neuen Sound, den er als Bastard zwischen TripHop und Techno versteht. Tanith freut sich, “Leichenfledderei” an den alten totgelaufenen Stilen zu begehen. Ein Forum bietet ihm der Skulls und Crossbones Club im Berliner E-Werk jeden dritten Freitag im Monat, den er zusammen mit Timing betreibt. Tanith verlässt Mayday mit einem spektakulären offenen Brief, der in der Groove abgedruckt wird. Sein letztes Set beendet er mit “Haus der Lüge” von den Einstürzenden Neubauten. Nature One findet zum ersten male statt und seitdem ist Tanith Resident bei diesem Event, zudem erhält er einen eigenen Bunker um dort mit Timing Breakbeats zu featuren.
1997 Tanith produziert zusammen mit Oliver Kuntzer von Genlog im Smoke&Dream Studio in Essen neue “Sounds for da new Generation”. Die Debut Single heißt Bronco und schreibt gute Verkaufszahlen auf dem selbstgegründeten Label Timing Recordings.
1998 Tanith fertigt Remixe für Blind Passengers an und released sie auf Timing Recordings. Ausserdem erhält er einen Remix- Auftrag von Rammstein. Ab Mai 1998 ist er mit Timing Recordings bei Motor Musik Hamburg gesignt.
1999 Tanith’s erstes Album erscheint bei Motor. “Still” ist der Titel und widmet sich der Grenzgängerei zwischen Breaks und Techno. 2 Videos begleiten das Album. Ab Mitte des Jahres ist die Technopause vorbei und Tanith widmet sich wieder verstärkt seiner aktualisierten Version von Techno. Man beschliesst das mit einem eigenen Technolabel “Bash again” zu unterstreichen. Tanith ist mit 7 Gigs der meistgebuchte DJ der Loveparade.
2000 Tanith.org geht an den Start und setzt den Maßstäbe für DJ-Webseiten, neben Foren für diverse Styles denen Tanith frönt , gibt es Mixe, Tourberichte und Rezensionen,fremde und eigene Texte. Zeitgleich geht die Bashtour an den Start und avanciert zu einer der größten Touren durch deutsche Lande, zusammen mit Mitstreitern wie Thomas P. Heckmann, Thomas Schumacher, Rob Acid und Mijk van Dijk propagiert man die neue härtere Gangart des Techno, der wieder im Kommen ist.
2001 Tanith fertigt einige Remixe u.a. für DJ Rush und den Münchner Aktionskünstler Flatz, bei dessen Berliner Performance er auch eingebunden ist.
2002 Tanith trennt sich nach der jährlichen und wie üblich sehr erfolgreichen Tour mit dem eigens dafür gegründeten Liveact TAKRAF von Timing/Bash um fortan eigene Wege zu gehen.
2003 Tanith führt als erster DJ ein Blog auf www.tanith.org ein, in dem er sowohl seine Ansichten und News aufbereitet, als auch diese mit seinen Fans und Lesern diskutiert.
2005 Tanith macht den SupportDJ für die Prodigytour in Deutschland und erweitert sein DJ Setup in die Digitale Ebene um mit Serato Scratch noch mehr Möglichkeiten und Auswahl im Set präsentieren zu können.
2008: Tanith ist einer der Hauptakteure in der Techno Doku “We call it Techno”
2009: Tanith steht erneut als Support DJ für Prodigy bei deren Deutschlandgigs auf der Bühne und spielt vor Zehntausenden auf der Demo “Freiheit statt Angst für die Piratenpartei auf einem Loveparadetruck
2010: Tanith bereist zusammen mit Hans Nieswandt und Wolfgang Voigt, aka GAS im Auftrag des Goetheinstituts Südkorea und gibt doch neben Sets auch Workshops und Austausch mit der dortigen Szene.
2012 Das Buch “Der Klang der Familie” von Sven van Thülen und Felix Denk mit Protagonisten Interviews über die frühen Tage der Berliner Techno Szene erscheint, mit Tanith als einem der Interviewten.
2013 Tanith entwickelt Desastronaut als neues Pseudonym für seine housigen Sets im Rahmen des wöchentlichen “Social Sundays” die er als Fortsetzung seiner After Hour Sets im Walfisch, Exit und Tresor ansieht, mit dem Unterschied das der Fokus nun auf eine mitgealterten Crowd liegt, die früher kommt und früher geht
2015 Tanith liefert ein furioses, gefeiertes Techno Set auf der Turmbühne der Fusion ab, das alle Downloadzahlen sprengt und in Folge härteren Techno wieder auf die Landkarte, auch bei Vertretern der eher minimaleren Sounds, bringt. Dies wird untermauert mit einem lange erwarteten Boiler Room Set.
Tekknozid wird wieder aus der Taufe gehoben um dem Bedarf nach der Ursuppe von Techno zu frönen. Tanith ist fortan wieder Resident bei der Veranstaltung
2016 Immer im Dienste der aktuellen Sounds nimmt Tanith das Angebot an, eine Sendung auf FluxMusic in 14 tägigem Rhythmus zu kuratieren, die neben breiter Stilvielfalt auch Gastsets und Specialsendungen zu aktuellen Anlässen bietet.

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